Eine Banking-App für mehr als 20 Millionen Nutzende braucht unterschiedliche Perspektiven. Die App Factory setzt deshalb ganz bewusst auf vielfältige Teams. Mit Erfolg: Seit 2022 ist der Frauenanteil von 23 auf 35 Prozent gestiegen. Heute sind neun der 15 Führungspositionen weiblich besetzt.
Was schätzen Kolleginnen an der Arbeit in der App Factory? Welche Rahmenbedingungen machen den Unterschied? Und was würden sie anderen Frauen raten, die über eine Karriere im Tech-Umfeld nachdenken?
Wir haben bei den Kolleginnen nachgefragt. Die Antworten zeigen: Gute Produktentwicklung beginnt nicht erst beim Programmieren. Sie entsteht dort, wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen und Menschen mit verschiedenen Erfahrungen gemeinsam an Lösungen arbeiten.
Drei Erkenntnisse zogen sich dabei wie ein roter Faden durch die Antworten.

Unterschiedliche Perspektiven machen den Unterschied
Die App Factory entwickelt mit der App Sparkasse eine Banking-App für mehr als 20 Millionen Nutzende. Sie muss für den Studenten, der Freunden schnell Geld schickt, genauso intuitiv funktionieren wie für die Selbstständige, die unterwegs ihre Finanzen organisiert, oder für den Rentner, der Wert auf eine klare Benutzerführung legt. Genau deshalb arbeiten in der App Factory nicht nur Menschen mit klassischen Entwicklerbiografien. Unterschiedliche fachliche Hintergründe bereichern die Produktentwicklung und helfen dabei, Anwendungen verständlicher und alltagstauglicher zu gestalten.
Die Kolleginnen bestätigen, dass diese Vielfalt gelebt wird:
„Viele Kolleginnen und Kollegen haben keinen klassischen Tech-Hintergrund, sondern sind als Quereinsteiger oder aus Bereichen wie UX/UI zur App Factory gekommen. Gerade diese unterschiedlichen Erfahrungen führen oft zu entscheidenden Fragen und neuen Denkanstößen und damit zu nutzerfreundlicheren Lösungen.“

Offenheit und Feedback prägen den Arbeitsalltag
Die Kolleginnen erleben die App Factory als ein Arbeitsumfeld, in dem Offenheit und gegenseitige Unterstützung selbstverständlich sind. Nahezu alle Befragten gaben an, sich als Teil des Teams zu fühlen und in einem respektvollen Miteinander zu arbeiten. Ebenso selbstverständlich ist für sie, Fragen zu stellen, Unsicherheiten anzusprechen und unterschiedliche Meinungen einzubringen.
Gerade das schafft Raum für neue Ideen, denn wer ohne Scheu nachfragen oder einen anderen Blickwinkel einbringen kann, trägt dazu bei, Produkte kontinuierlich weiterzuentwickeln. Für viele Kolleginnen ist genau diese Offenheit ein wesentlicher Grund, warum sie sich in der App Factory wohlfühlen – unabhängig davon, welchen fachlichen Hintergrund sie mitbringen.

Potenzial schlägt Perfektion
Bei einer Frage waren sich viele Kolleginnen besonders einig: Frauen sollten sich auch dann auf eine Stelle im Tech-Umfeld bewerben, wenn sie nicht alle Anforderungen zu 100 Prozent erfüllen. Lernen, Weiterentwicklung und das offene Ansprechen von Unsicherheiten gehören aus ihrer Sicht selbstverständlich zum Arbeitsalltag. Ebenso wichtig sei es, die eigene Perspektive und individuelle Erfahrungen nicht als Schwäche zu sehen, sondern als Bereicherung für das Team. Gerade Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Blickwinkeln tragen dazu bei, digitale Produkte kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Das zeigt: Unterschiedliche Perspektiven sind für die App Factory kein Schlagwort, sondern gelebter Arbeitsalltag. Und genau darin sehen viele Kolleginnen die Grundlage für gute Produktentwicklung.