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Star Finanz Whitepaper „Digitalisierung im Firmenkundengeschäft“

Hamburg, 19. November 2018. Online-Banking, mobile Shopping, künstliche Intelligenz: Kaum eine technische Entwicklung verändert Wirtschaft und Gesellschaft so stark wie die Digitalisierung. Welche Herausforderungen und Chancen die digitale Transformation für das Firmenkundengeschäft der deutschen Finanzinstitute darstellt, beschreibt jetzt die Star Finanz, der Experte für Online- und Mobile-Banking-Lösungen der Sparkassen-Finanzgruppe, in einem aktuellen Whitepaper. Auf 32 Seiten untersucht Dr. Christian Kastner, Geschäftsführer der Star Finanz, was Firmenkunden heute von ihrer Sparkasse und Bank erwarten, mit welchen Wettbewerbern sie sich auseinandersetzen müssen und wie sich insbesondere die Sparkassen durch intelligente, digitale Lösungslandschaften vom Wettbewerb abheben wollen.

„Firmenkunden haben den Schritt hin zum digitalen Banking längst vollzogen. 80 Prozent der kleinen Unternehmen und Gewerbekunden nutzen Online-Banking“, sagt Kastner. Dabei ginge es nicht mehr nur um die einfache Zahlungsabwicklung wie Überweisungen, Lastschriften oder das Kreditkartenmanagement. Auch bei komplexen Finanzierungs- und Factoring-Angeboten würden Firmenkunden heute komfortablere, schnellere und mobilere Lösungen von ihren Banken erwarten. Hier seien die Finanzinstitute auch nach eigener Einschätzung noch nicht hinreichend modern aufgestellt.

In die Lücke zwischen Angebot, technischen Möglichkeiten und Kundenerwartungen im Banking stoßen jetzt neue Wettbewerber, so Kastner. Er gibt einen Überblick über die Lösungslandschaften der großen Tech-Giganten wie Amazon, Google oder Alibaba, analysiert Nischenlösungen von spezialisierte FinTechs wie Holvi, Penta oder Funding Circle mit teils exzellenter Nutzererfahrung und beschreibt, wie selbst etablierte Anbieter von Buchhaltungssoftware mit neuen Konzepten in das Firmenkundensegment vordringen. Dabei sei insbesondere die Zielgruppe der Geschäfts- und Gewerbekunden mit Umsätzen zwischen 30.000 Euro und 2,5 Millionen Euro im Jahr verstärkt in den Fokus von FinTechs, Banken und Tech-Giganten gerückt, traditionell eine der Hauptzielgruppen der Sparkassen.

„Angesichts steigender Kundenanforderungen und schärferen Wettbewerbs ist es entscheidend, dass Banken und Sparkassen ihrerseits die digitalen Innovationen vorantreiben. Dabei geht es längst nicht mehr um Insellösungen, Apps oder die Automatisierung von Kernprozessen im Firmenkundenbanking“, so Kastner. Gefordert sei vielmehr, Produkte, Prozesse und Daten so zu vernetzen, dass intelligente Lösungslandschaften entstehen. Das Plattform-Konzept, also die anbieterunabhängige Bündelung von Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette, wird sich auch im Banking durchsetzen, ist Kastner überzeugt: „Solche Plattformen können nicht nur Kernbankleistungen besser und effizienter machen, sondern sie können auch sogenannte Near- und Beyond-Banking- Leistungen wie Buchhaltung, Versicherungen und selbst Mobilitätsleistungen integrieren.“

Lösungslandschaft der Sparkassen: Erste Bausteine bereits im Markt
Gerade die Sparkassen hätten die Chance, sich durch intelligente und nutzerzentrierte digitale Angebote vom Wettbewerb abzuheben, so Kastner. Schon heute verfügen die Institute mit SFirm, StarMoney Business, dem Finanzcockpit und der Unterschriftenmappe nicht nur über vier intelligente Produkte, die den Kunden die Abwicklung bestimmter Standardprozesse ermöglichen. Zusammen mit der geplanten Plattformlösung speziell für Geschäfts- und Gewerbekunden handele es sich um Bausteine, mit denen Firmenkunden unterschiedlichster Größe eine echte digitale Lösungslandschaft angeboten werden soll. Dies sei die Chance, Firmenkunden auch mittel- und langfristig an die Sparkassen zu binden und deren lokale Stärke wirkungsvoll zu unterstreichen.

Mehr Informationen zum Whitepaper finden Sie hier: 
www.starfinanz.de/digitalisierung-im-firmenkundengeschaeft/

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